Anabasis Reisen: Bilder und Meinungen: Archiv Anabasis Reisen: Bilder und Meinungen: Archiv Anabasis Reisen: Bilder und Meinungen: Archiv Anabasis Reisen: Bilder und Meinungen: Archiv

Anabasis Reisen
9020 Klagenfurt, Linsengasse 60
Geschäftsstelle bei Casa Viva:
9020 Klagenfurt, Alter Platz 22
Tel. +43 463 51 60 28
E-Mail: info@anabasis.at

Bilder und Meinungen – Archiv

Die nachfolgenden Bilder von der Seidenstraße geben kleine Einblicke von den vielen Erlebnissen, die die Gruppe zwischen 13.8. und 
25.8.2009 in China sammeln konnte:

Seidenstrasse

Seidenstrasse

Der Wochenmarkt von Kaschgar hat offensichtlich doch nicht so viel von seinem früheren zentralasiatischen Charme eingebüsst, wie die 
Anabasis-Gruppe feststellen konnte. Hier drei Szenen aus dem lebendigen Basar-Ambiente von Uighuren, Kasachen, Mongolen, Usbeken, etc.

Seidenstrasse

Seidenstrasse

Neben den Teigziehern und Nudelmachern begeisterte auch die Versammlungsmoschee von Kaschgar, die mit ihren grazilen 
Holzsäulen den Typus der frühislamischen Pfeilerhallen-Moschee darstellt.

Seidenstrasse

Seidenstrasse

Die Grotten bei Datong  aus der Zeit der Nördlichen Wei-Dynastie zählen zu den bedeutendsten Zeugnissen des frühen Buddhismus 
in China. Hier zeigen die Skulpturen und Malereien noch starke Einflüsse aus der Gandhara-Kultur Zentralasiens. Das ikonographische 
Szenario unterscheidet sich stark von den bekannteren Höhlen in Mogao oder Maijishan.

Seidenstrasse

Seidenstrasse

Das lamaistische Klosterleben in Labrang/Kleintibet und der großartige Stupa am Wutaishan waren weitere 
Höhepunkte buddhistischer Kultur an den Seitenarmen der Seidenstraße.

Seidenstrasse

Die bedeutende Grenzfestung Jiaiyugan beschützte den Hexi-Korridor an entscheidender Stelle
und bildete einen Schlüssel in das Innere Chinas. Die Ming-Festung beeindruckt mit ihren riesigen
Höfen, Toren und Mauern und war Ausgangspunkt der chinesischen Mauer im Westen.

Seidenstrasse

Seidenstrasse

Seidenstrasse

Maestro Ing. Helmut Striedinger zog mit seinen Malkünsten wieder viele neugierige Einheimische an, wie hier in Datong, am Ende der Reise. 
Ein Riesenerfolg war das Porträt von unserer lieben Cuirong, das Maestro Helmut Striedinger im Stillen von ihr malte. Die Gruppe genoss die 
Stimmung am Abschiedsabend in Peking. Der Abschied fiel aber nicht leicht: viel Harmonie, großer Humor,  beachtliche Belastbarkeit, eine 
großartige Stimmung und grenzenloses Interesse prägten die Seidenstraßen-Reise von Anabasis 2009.

Anabasis

Auf manchen Anabasis-Reisen ergeben sich unerwartete Erlebnisse, die für die Teilnehmer unvergesslich bleiben - so wie es der große Reisende 
Joachim Ringelnatz einst treffend formulierte: wenn den Reisenden "unvermittelt und nackt die Ehrfurcht vor dem Schönen packt". Ein solches 
Erlebnis war sicherlich die überraschende Führung von Pater Elias Hanout in St.Elias im südsyrischen Ezraa. Pater Elias führte die Anabasis-Gruppe 
mit Charisma und Engagement durch die frühchristlichen Kirche, die eindrucksvolle Zeugnisse des Glaubens und tiefer Frömmigkeit in einer 
Umgebung dokumentiert, die den Menschen im Laufe der Jahrtausende sehr viele Entbehrungen abrang. Wir danken Pater Elias für diese schöne 
und ungeplante Begegnung, die unsere Syrienreise besonders nachhaltig gemacht hat! Für den Fall, dass jemand Pater Elias schreiben will oder 
Ezraa bei einer Syrienreise zu besuchen gedenkt, geben wir hier die Email-Adresse von Pater Elias an: abounaezraa@hotmail.com

Syrien

Syrien

Anabasis

„Auch diese Reise nach Usbekistan und Turkmenistan  habe ich  sehr genossen und bin bereichert mit neuen Eindrücken ,Wissen und Erlebnissen zurückgekehrt.“

Erika Nojer, Modena, Italien

„Lieber Max, liebe Daniela! Eine wunderbare Reise durch Usbekistan und Turkmenistan habt Ihr uns geboten…… Es ist Dir wieder, so wie 
immer, gelungen, aus Deinem großen Wissensfundus uns Land, Leute und Kultur  in verständlicher Form nahe zu bringen. Wie bei  Khalil Gibran 
im Basar, so haben wir Dir mit offenem Ohr und Mund zugehört…. Es ist Dir voll gelungen, eine gute offene Sichtweise von den Menschen hier 
und von den Ländern zu vermitteln. Begleitet von dem Charme und der unaufdringlichen Hilfsbereitschaft und Unterstützung von Daniela ist alles 
wie von selbstverständlich gelaufen…. Du hast es auch auf Deine liebenswerte Art verstanden, die Probleme aufzuzeigen, ohne zu verletzen oder anzuprangern. Ich hoffe, dass wir, wie von Dir angesprochen, zu Hause nicht nur Bilder zeigen, sondern auch viel Courage in Situationen, in denen 
Freunde, Politiker und andere ein völlig verzerrtes Bild dieser Region wiedergeben, zeigen und korrigierend eingreifen. Dann könnten wir vielleicht 
ein klein wenig mehr Verständnis erreichen und damit unser Vaterland, der EU und der Welt den Frieden erhalten. Vielen herzlichen Dank für alles, 
was Du uns geboten hast und möge der Herrgott Euch die Gesundheit und Schaffenskraft lange, lange, lange erhalten“

Ing.Behrend Mohrenschildt, Pischeldorf

Anabasis bedankt sich bei Erika Nojer, Ing. Behrend Mohrenschildt und der gesamten Reisegruppe für die harmonische Fahrtgemeinschaft, 
das große Interesse und die Bereitschaft, die Belastungen zu ertragen. Belohnt wurden alle mit unvergesslichen Eindrücken. hier einige Bilder, 
die enorme Vielfalt der islamischen Kunst in Zentralasien dokumentieren und ein wenig davon zeugen, wie sich die Architektur Zentralasiens in 
den Zeitaltern von Samaniden, Ghaznawiden und Timuriden entwickelt hat.

Usbekistan Usbekistan
Usbekistan Usbekistan
Usbekistan

Anabasis

 „Ich möchte mich nochmals für das große Engagement, welches Du bei der Reise in die Vojvodina wieder mal gezeigt hast, bedanken. 
Danke! Dadurch wurde diese Reise doch ein Gewinn für mich. Ich sehe es als politisch denkender Mensch als eine Verpflichtung an, mich über 
ein heute bestehendes Problem in der Nachbarschaft Österreichs zu informieren. Ich möchte nicht – so wie in der Kolumne des KURIER 
beschrieben – als Ignorant und Zyniker diesen Teil Europas als „zu vergessen“ abtun. Dabei hast Du mir in kompetenter Art geholfen.“

Dr.Josef Glasl, Wullersdorf

Solche Gelegenheiten ergeben sich selten - ob auf Reisen oder in der vertrauten Heimat. Mitten in der Stadt fanden sich in 
einem mit frischem Rindenmulch ausgelegten Rabatt Dutzende herrlicher Morchel, die in der Anabasis-Gruppe dankbare 
Anerkennung fanden. Anabasis dankt Frau Katharina Knap und Herrn Dr.Michael Knap für diese Schnappschüsse. Die Morchel  
haben ein reiches und tiefes Aroma gehabt. Die Rezepte für Morchel mit Kalbsfilet, Morchel mit fettucini und anderen 
kulinarischen Raffinessen sind bei den Teilnehmern mit großer Freude realisiert worden.

Morchel

Morchel

Anabasis

 „Ich bin noch immer mit meinen Gedanken im Roussillion, lese darüber und erzähle allen gerne, was ich dort an schönen,
 interessanten Dingen sehen und genießen durfte. Und viele der Einblicke, die ich dort gewonnen habe, verdanke ich Ihnen, 
Ihrer kompetenten Führung durch dieses Land, egal ob es sich um geschichtliche Hintergründe, um Sehenswürdigkeiten und 
Bauten oder um kulinarische Genüsse gehandelt hat. Ich hänge einige Fotos mit Ihnen an, keine Meisterwerke zwar, aber zur 
Erinnerung an diese Reise gedacht. Ich freue mich schon auf den 19.November!“

Peter Galler, Wien

"Makedonien war eine interessante Reise und ich melde mich schon jetzt für die angekündigten Reisen in den Kosovo und "Von Skopje 
nach Thessaloniki" an....Danke für alles"

Dir.Dr.Margit Endler, Wien

"..der KIWANIS CLUB Bad Ischl ist nach wie vor von der anspruchsvollen, wissenswerten und auch kulinarisch bestimmten Reise 
nach Kroatien sehr begeistert... Mit besten Grüßen"

Steuerberater Werner Tischler, KIWANIS CLUB Bad Ischl

„Gestern ist eine Flut von Mails hereingestürmt, alle mit dem selben Inhalt, nämlich große Begeisterung über unser schönes Wochenende 
in Südböhmen. Besonders die "Neuen" waren ganz angetan.  Deshalb möchte ich mich nochmals im Namen aller bei Dir für die 
wirklich hervorragende Organisation und die kompetente Begleitung durch dieses Wochenende bedanken! Mit lieben Grüßen aus Spittal

Andrea Bäck, Spittal a.d. Drau

“..vielen Dank nochmals für die hervorragend geplante Rotary-Reise in das Veneto und die tausend interessanten Erklärungen und 
Beschreibungen, die Sie uns gegeben haben! Mit herzlichen Grüssen, Ihr “

Dr.Chrstan Leydolt, Präsident des Rotary Clubs Wien-West

Dr. Günter Voith vom Rotary Club Wien-West hat über die Clubreise „Von den Villen Palladios zu den Fässern des Prosecco“ die 
nachfolgende humorvolle Reflexion verfasst. Anabasis Reisen dankt Dr.Voith sehr herzlich und gratuliert zu dem literarischen Talent, 
das sich während der Reise im Stillen spontan und mühevoll bemüht hat!

Anabasis

RC Wien-West Clubreise 1. - 3. Mai 2009
Ist Ehrgeiz das? Ist es geheime Tücke?

Auf jeden Fall hält reichlich große Stücke

auf unser aller Aufnahmsfähigkeit

Freund Christian, der Präsident zur Zeit.

Palladio schuf in rund fünfzig Jahren,

wozu wir diesmal angetreten waren,

in knapp zwei Tagen es zu absolvieren
-
sei’s kregel oder sei’s auf allen vieren!

Dazu Castelli noch in alter Größe,

mit starken Mauern und auch mit Contesse
–
und wozu dient uns so manch schönes Haus?

Für den Prosecco und den Schinkenschmaus… 

Dem „Tag der Arbeit“ wollen wir entfliehen
und lassen
uns zu noch mehr Arbeit ziehen.
Zu Arbeit?
Nein, Kultur ist’s, die betört
und höchstens beim rotarisch Tratschen stört.

Die Gegend ist uns nicht ganz unbekannt
–
hat ja zu Österreich gehört das Land;

doch lernt man’s kennen in solch Detaillierung

natürlich nur bei exzellenter Führung. 

Der Führer hofft, dass er nicht etwa streue

die Wissensperlen unter Bildungssäue;

doch keine Angst!
Sind wir auch brav und schlicht,

auf Kannibalenstatus sind wir nicht.

Und zu beachten ist noch höchstens auch,

so mancher tut schon gern was für den Bauch;

Christian erreichte nicht die Mitmach-Quoten,

verspräch‘ er für drei Tage nur Karotten!

Und zur Kultur – das klingt zumindest gut –

gehört auch, dass man speist und trinkt und ruht.
-
Verdächtig schien so mancher noch verschlafen,

als wir uns in der Operngasse trafen;

es war ja wirklich mitten in der Nacht:

musst‘ es denn sieben sein und nicht halb acht?
-
Bei langer Busfahrt kommt man nicht herum
um die Entscheidung: schläft man, ist dann dumm,
riskiert beim Schlafen, dass ein lieber Freund
was fragt, weil man ja nicht zu schlafen scheint.
Alternativ ist, im Michelin zu kramen,
zu plaudern mit den mitgebrachten Damen,
um zu versäumen – gegen Fahrtenschluss -
die Informationen noch im Bus;
denn die Natur, sie fordert doch ihr Recht:
man schläft ja widerwillig doch – und schlecht. –
Ganz nah der Oper parkt schon ein der Bus,
der Mann steigt aus, der uns den Hochgenuss
von viel Kultur verspricht: Herr Doktor Grothaus
- er sieht recht kultiviert und nicht verroht aus.
Eindrücke kündigt er uns an, nachhaltig -
neugierig werden wir da schon gewaltig:
Er startet mit den Gründen, mit den vielen,
warum das alte Rom schon baute Villen:
Nicht nur, um zu vermeiden Stinkestädte,
auch weil man gern die Äcker rundum hätte;
natürlich konnten das Eliten nur
ganz parallel zu ihrer Stadtkultur.
Wir lauschen brav (einschlafen kann man nicht!),
der Chef macht vorweg eine Übersicht
von Vor-Palladio bis zu Vauban -
so rasend schnell, als tanze er Cancan.
Bald wird nach einer Pause ausgeschaut
für unser Coffee-in und coffee-out
(was wir vom Rasthausklo vertreiben müssen,
sind böse Feinde von den andern Büssen).
Im Veneto pflegt‘ man Villegiatura -
der Norden war zur gleichen Zeit viel sturer.
Friaul war lange Zeit treu kaiserlich,
was für die Wirtschaft eher hinderlich;
die Gegend ist daher nicht zu vergleichen
mit Städten weiter südlich, jenen reichen.
Die Villen sind Patriziern zu eigen -
im Schloss will das Feudalsystem sich zeigen;
das Schloss souffliert, dass man schon Burgherr war
mit langem, vielleicht echtem, Stammbaum gar.
Klar macht man uns auch den Zusammenhang,
was später den Venezianern machte bang:
Die Mamelucken und auch die Seldschuken
begannen auf die Seemacht schwer zu drucken,
obwohl das Arsenal erzeugte – ehrlich! -
mehr als dreihundert Galeonen jährlich.
Die Politik der Stadt hat sich gewendet,
was dann mit ihrer Landherrschaft geendet;
und dank der Landerfolge nach Cambrai
herrscht sie im Veneto mehr als auf See.
Auch, dass nach Indien fand Vasco da Gama,
war für Venedig neuer Grund für Jammer. -
Strassoldo – welch ein herrliches Idyll! -
bringt uns sofort Gemütlichkeitsgefühl.
Die Anlagen der Villa, schon so alt,
wenn auch in unterschiedlicher Gestalt,
sie bieten heimelige Atmosphäre,
als ob man selbst schon lang zu Haus hier wäre.
Das Garteneckerl mit der Palme drüber -
kaum etwas wäre uns jetzt da noch lieber!
Vielleicht, was die Contessa angerichtet:
manch Torta, Wurst und Schinken, aufgeschichtet,
und auch noch kurze Hörnchen-Makkaronen
und dicke Suppe aus den eig’nen Bohnen…?
Und unter’m andern Schirm, da schmatzt man laut,
wird erstmals mit Prosecco wohl vertraut. 
Im Turm die Zimmer, restauriert dezent, -
für ein Refugium perfekt man’s fänd‘.
Es war vor zweihundertundfünfzig Jahren,
dass die Strassoldos nicht ganz einig waren;
so gibt’s jetzt zwei der alten Villenschlösser -
seither verträgt man offenbar sich besser.
Als Grenze haben sie den Bach gewollt -
wo Tommys Stuhl uns fast hinein gerollt.
Schon tausend Jahre steht das Haus di sotto,
dort ist erst recht ein feiner Stil das Motto.
Die Parks, im Stil variiert, bewundert jeder,
wenn wir auch streiten über eine Zeder.
Und mitten drin grüßt uns ein Regenguss,
dieweil die Schirme ruh’n im Autobus.
Im Laufschritt geht’s zum Parkplatz schnell zurück -
wie sportlich sind wir alle jetzt zum Glück! -
Dann Palmanova, Stadt der Mathematik;
der Doktor macht sie uns ein bisserl madig.
Bei ihr heißt alles drei und sechs und neun -
der Bus kommt äußerst knapp zum Tor hinein. -
Um halb acht kamen im Hotel wir an:
Max, bravo, wir sind fast genau auf Plan!
Er (Doktor Grothaus) tut uns richtig Leid:
für uns verausgabt bis zur Heiserkeit. -
Egal, komm aus Chikago oder Wien i,
bin i willkommen bei den Foscarini.
Willkommen ist natürlich fast ein jeder,
bringt er im Tascherl mit genug moneta.
Beim Abendessen war nicht klein die Menge,
und man servierte uns schlicht sieben Gänge:
vom ersten Scampo bis zum letzten Bissen
gab’s eitel Freude über die Genüsse.
Vom Wein ermutigt, haben – unerhört! -
ein paar Rotarier richtig aufbegehrt
und wollten lieber länger schlafen morgen -
das macht dem Maxi und dem Christian Sorgen.
Ich schleckte fast um elf noch am Dessert,
da stand ich auf: Gut‘ Nacht und danke sehr,
weil wir viel Schlaflust einzubringen hatten
in diese mächt’gen Renaissance-Arkaden.
Ob die, die sitzen blieben, dann noch wissen,
dass sie auch sehr bald wieder aufsteh’n müssen…? -
Wie lang noch hielten diese netten Runden,
ist an der Frühstücksblässe zu erkunden. -
Man sollte diese Villa nicht versäumen,
schon gar nicht ihre Pracht an alten Bäumen!
Bei wunderbarstem Morgensonnenstrahl
übt Christian seine Herdenschafezahl:
grad zweiundvierzig müssen’s immer sein.
Stimmt’s? Dann, marsch, alle in den Bus hinein!
Herrn Maxens reiche Wissensflüsse machten
lebendig uns auch die Piaveschlachten,
und im Vorbeifahr’n als Delikatesse
seh’n in Morgana wir die Rest-Barchesse.
Cornaro-Villa – es tät‘ wirklich weh,
wenn man den edlen Bau nicht gründlich säh‘.
Schon Generationen hat begeistert,
was Herr Palladio just auch hier gemeistert.
Die Villa hat auch ganz besond’re Aura
als Zentrum halb verbotener Freimaurer.
Kaum stört, dass jemand hasste jedes Zumpferl…
Für jedes Horcherl gibt es dann ein Strumpferl,
und über Castelfranco ging’s zur Emo;
vor den Toiletten stau’n wir uns als Demo.
Auch hier verfolgen wir die große Spur 
Palladios in Renaissance-Kultur.-
Bald treibt uns freilich unser strenger Duce
schon wieder in die gute Dieselkutsche.
Die Zypernkönigin versteckte sich
hier; ihre Reste sind recht kümmerlich.
Dann hieß es: auf in Richtung Grappabergen,
um im Valdobbiadene uns zu stärken.
Touristen sah’n wir nicht viel bei Kultur
und sicher auch nicht in der frei’n Natur,
und trotz Erwartung auch nicht beim Prosecco.
Halt Schuld daran die Wirtschaftskrise? Ecco!
Die Gegend hier wirkt dank dem vielen Wein
als Kreuzung der Toscana mit der Krain.
Der Duce hat den Ehrgeiz – ungelogen -,
uns auszubilden zu Proseccologen
mit Brut, Frizzante, Extra Dry, Spumante -
was vorher kaum man auseinander kannte.
Unklar was eines nur an diesem Falle:
ob unser Bus verträgt die Flaschen alle. 
Die alten Zisterzienser von Follina,
die bauten nettes Zeug auch für uns Wiener,
und dank manch späterer Restauratoren 
ist die Architektur nicht mehr verworren.
Der Kreuzgang schon allein ist exemplarisch
(der Edi Finger hätt‘ geschrien: „I wer‘ narrisch!“).
Am Waschtrog standen zwei Bikinimädchen -
holt sie denn gar kein Jüngling in sein Bettchen?!
Der Oli hat sie lüstern gleich erspäht,
als ob ihn so was int’ressieren tät‘… -
Und was erlebten wir in Serravalle?
Erfahrung zeigt – und nicht zum ersten Male -:
die Menschheit teilt sich in die Süchtigen
und andrerseits auch in die Flüchtigen.
Kaffeehaus – da fall’n manche ein sofort,
die andern latschen lieber durch den Ort.
Kaum sind erfolgreich wir im Bus vergattert,
ist’s Billy, der – wenn auch vergeblich – fladert
die Karte, die er selbst verloren hat;
 doch keine kriegt er an der Seinen statt. –
So viel hat man uns heut‘ gezeigt; und darum:
auch dieser Tag war fein summa summarum!
Für’s Essen hat man, glaub‘ ich, auf die Schnelle
durchkämmt im Veneto sehr viele Ställe;
denn aufgespießt für uns musst‘ vieles sein
vom Rind, vom Hendl, vielerlei vom Schwein.
Lang feiern und auch laut die Hochzeitsgäste,
doch unsre müde Truppe schläft aufs Beste. -- 
Von Georgien in Gedankenschnelle
führt uns der Duce hier her nach Ornelle,
weil hier – der Mittelalterbau verrät’s -
von dem Europa weiten Templernetz
blieb grad nur diese einzige Kommende;
sie überstand des Ordens blut’ges Ende.
Sogar den Hundertjähr’gen Krieg gewann
das Templergeld und nicht die Jungfrau Jeanne! -
Ein Maler in San Polo dazumal
verfertigte ein Letztes Abendmahl,
wobei er Speisen seiner Zeit servierte
und ihn die Perspektive leicht verwirrte. -
In Conegliano klettern wir hinauf zum Saal,
wo’s Flagellanten trieben dazumal.
Es blühten damals deshalb Bruderschaften,
weil Einfluss in die Politik sie schafften.
Wacht hält ein Mädchen, dem Islam vermischt…
Beim Geißeln haben keinen wir erwischt.
Wir lernen, dass die vielen Stadtarkaden
Konnex mit Steuern für den Kaiser hatten! -
San Salvatore – dies Castello mächtig, 
war nur bis neunzehnhundertsiebzehn prächtig.
Dann bombardierten es die Italiener - 
die Österreicher trieben‘s auch nicht schöner.
Und welche Folgen alle Kriege hatten?
Für Colloredos jedenfalls den Schaden.
Anschließend waren wir schon sehr, sehr froh,
zu lernen, was man meint mit „Casinò“
„Casíno“ nämlich ist nicht zimmerrein,
und fragst du einen: Kennst du’s? sagt er: Nein! -
Jetzt auf zum letzten, wie es heißt, Gefecht!
Ist auch die Angewohnheit ziemlich schlecht -
es geht zum Pranzo, und es meint die Meute:
das Essen – schlecht? Oh nein, es macht viel Freude!
Das Mittagessen war auf diese Weise
so, dass es reicht bis zu der nächsten Reise.
Jetzt müssen wir noch unsre Gläser fassen
und woll’n die fünfzig Jahr‘ hoch leben lassen;
das Jubiläum unsres Clubs? Ach wo!
Die gold’ne Hochzeit macht uns alle froh 
von Christa mit dem Tommy, der halt jetzt
ein bisserl langsam ist - was mancher schätzt,
der auch nicht gerne lässt sich gar so treiben;
denn nie zurück soll Tommys Sessel bleiben. -
Im Autobus ist Zeit für die Siesta;
nur nicht für den, der wirkt als unser Bester:
Herr Michael; wir sind davon begeistert,
wie souverän er seinen Bus doch meistert.
Vor allem aber sei ihm Preis und Ehr‘:
dem Christian! Es ist ja doch recht schwer,
solch eine Reise zu organisieren
und laxe Leut‘ dazu zu animieren,
und dann zusammen halten auch die Herde,
die sich doch um Befehle kaum je scherte. -
Zu Ende geht wohl damit mein Bericht;
doch gänzlich schließen kann das Buch ich nicht:
Beendet ist die Reise erst perfekt
dann, wenn das letzte Gläschen ausgeschleckt
mit dem Prosecco, der von uns geschätzt
und der im Bauch des Busses blubbert jetzt. -
Echt mit der Reise unzufrieden waren
wohl die nur, die ja gar nicht mitgefahren…“

Dr.Günter Voith, Rotary Club Wien-West, Wien

Der Kiwanis Club Bad Ischl reiste vom 24.4. bis 26.4.2009 nach Zagreb, zur k.k.Militärgrenze und in die reiche alte Kulturlandschaft 
der Zagorje. Die Mitglieder des Kiwanis Clubs und des Soroptimist Clubs genossen das herrliche Frühlingswetter, die vielen 
kulturgeschichtlichen Impulse, die önologischen und kulinarischen Akzente. Die Cremeschnitten von Samobor fanden ebenso Anklang, 
wie die Blütenpracht, die sich allenthalben präsentierte,  die Altstadt von Zagreb, die sich im warmen Frühlingswetter von ihren besten 
Seiten zeigte, die Palais von Varasdin, die Schlösser der Zagorje und die Festungen der Militärgrenze. Anabasis Reisen bedankt sich 
für die harmonische Stimmung in der Gruppe und die große Aufmerksamkeit. Die hier gezeigten Fotos stammen von Margit Stockinger vom Soroptimist Club Bad Ischl. Wir danken sehr herzlich!

Anabasis

„Nochmals Danke, für Ihre besondere Reise nach Zagreb und zur k.k.Militärgrenze mit uns! Oft denke ich noch an gewisse Situationen 
und auf den  Fotos sieht man  ja auch viele Details wieder! Hoffentlich werden wir noch einige Höhepunkte mit Ihnen erleben! Das 
wünsche ich mir einfach!!!!!! Viele liebe Grüße aus Bad Ischl

Zagreb

Kiwanis

Kiwanis

Kiwanis

Kiwanis

Kiwanis

Kiwanis

Kiwanis

Kiwanis

Kiwanis

Kiwanis

Kiwanis

Margit Stockinger, Bad Ischl

"....als ich jetzt nochmals die gesamte Reise anhand der Aufnahmen Revue passieren ließ, wurde mir erneut bewusst, welch wunderschöne
Tage wir in Syrien verbrachten. Danke!
Liebe Grüße"

Dkfm.Piet Payer, Klosterneuburg

Anabasis Reisen bedankt sich sehr herzlich und mit Hochachtung bei Herrn Dkfm. Piet Payer für diese großartigen Fotos, die eine begnadete und perfektionistische Hand erkennen lassen. Diese Bilder vermitteln die pittoreske Stimmung, die sich auf der von Kolonaden gesäumten Prunkstraße von Apameia ergeben können. Die Säulenreihen spiegeln antike Stadtbaukunst ebenso wider, wie die den ausgeprägten Willen zu imperialer Propaganda unter Seleukiden und Römern.

Syrien

Syrien

Syrien

Syrien

Syrien

Anabasis

„..ich möchte mich für die schöne Reise nach Syrien und alle Eure Nettigkeiten rundherum bedanken. Ich habe soeben Albanien, 
Istanbul, Piemont und "sapore" beangabt und möchte mich für Jordanien, Aserbajdschan und Piemont II im nächsten Frühjahr vormerken 
lassen..“

Dir.Dr. Margit Endler, Wien

Immer wieder reisen mit Anabasis auch Jugendliche. Wir freuen uns sehr, wenn es gelingt,  die zeitlosen Botschaften, die man auf Reisen 
auffangen und vermitteln kann, auf solch fruchtbaren Boden stoßen, wie bei Maximilian Gerihäuser, der die Syrienreise von Anabasis vom 
3.4. bis 12.4.2009 mit „das war cool“ kommentierte, wie sein Vater Dr.Hans Gerihäuser berichtet:

Anabasis